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Mit 185.000 Einwohnern ist Modena die zweitgrösste Stadt der Emilia-Romagna. Der Hauptort der Provinz liegt in der Poebene zwischen den Flüssen Secchia und Panaro. Sie besitzt einen wunderschönen romanischen Dom und reiche Kunstsammlungen aus der Zeit, als Modena Hauptstadt eines Herzogtums der Este war. Die UNESCO hat die Piazza Grande, den Dom und den Glockenturm in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen. Jedes Kind lernt hier die Bedeutung dieses romanischen Bauwerks aus hellem Kalkstein, so hell, dass die Einwohner von Modena auch gerne von ihrem "weissen Dom" sprechen. Im Jahre 1099 wurde er unter der Leitung des Architekten Lanfranco und des Bildhauers Wiligelmo begonnen. Gleich hinter dem Dom erhebt sich der 88 Meter hohe Glockenturm, die "Ghirlandina", das Wahrzeichen der Stadt mit seiner gotischen Kuppel. Die Este wählten Modena 1598 zur Residenzstadt, als sie Ferrara an den Papst abtreten mussten - und blieben (mit Ausnahme der napoleonischen Herrschaft) bis zur Gründung des italienischen Einheitsstaates im 19. Jahrhundert. Sie hinterliessen nicht nur den Palazzo Ducale sondern auch grosse Zeugnisse höfischer Kultur, wie die Gemäldesammlung der Galleria Estense oder die Biblioteca Estense, eine der reichsten Bibliotheken Italiens mit der berühmten Bibel des Borso d'Este. In allen Winkeln der Stadt, in den Handwerksbetrieben, den kleinen Märkten und hübsch dekorierten Geschäften spürt man diese kulturelle Tradition. Sogar die Autos, die aus Modena und Umgebung kommen, bestechen durch Eleganz. Ferrari hat im Ort Maranello ein eigenes Museum (Galleria Ferrari) neben seiner Teststrecke eröffnet.

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