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Die in der östlichen Mitte der apenninischen Halbinsel gelegene Region grenzt im Norden mit den Marken, im Süden mit Molise, im Osten mit dem adriatischen Meer und im Westen mit Latium an. Die Abruzzen bestehen vorwiegend aus Gebirgs- und Hügellandschaften. Verwaltungsmässig gliedert sich die Region in vier Provinzen (L’Aquila, Hauptstadt der Region, Chieti, Pescara, Teramo) und in 305 Gemeinden. In den Abruzzen befindet sich der wichtigste Abschnitt der Apenninen, in dem sich die höchsten Berge mit ihren über 2000 m hohen Gipfeln in den drei Nationalparks konzentrieren, die Ziel zahlreicher Ausflügler sind. Das Massiv des Gran Sasso ragt in einer Dolomitenlandschaft mit gezackten Gipfeln, Kämmen, sowie senkrecht abfallenden Wänden empor und umfasst den Corno Grande, der mit seinen 2914 m Höhe den höchsten Punkt der Region darstellt, und den Calderone, den südlichsten Gletscher Europas und einzigen der Apenninen. Das Massiv geht in die Berggruppe der Laga über, während die Berggruppe der Maiella vom Gran Sasso durch die Berge des Morrone getrennt ist, die dicht hinter dem südlichen Teil der abruzzesischen Küste ansteigen. Zwischen den Bergketten der Maiella und des Gran Sasso öffnen sich zwei herrliche Hochebenen – Altopiano delle Rocche und Altopiano delle Cinquemiglia - und zahlreiche Muldentäler, u.a. die von L’Aquila, Sulmona und Marsica; letzteres befindet sich im Bett des Fucino, ein See, der heute ausgetrocknet ist. An seinem nördlichen Rand erhebt sich die Kette des Sirente und der Berg Velino, weiter südlich die Kette der Marsica und die Berge der Meta. Die ca. 140 km lange Küste der Abruzzen weist entlang ihres Verlaufs einen sehr unterschiedlichen Charakter auf. Die Küste des Gebiets von Teramo, von Martinsicuro bis Silvi Marina, besitzt breite Sandstrände, ist flach, geradlinig und bietet ein Hotel- und Gastgewerbe hoher Qualität, das bei einer immer grösser werdenden internationalen Kundschaft sehr geschätzt ist. Im Süden ändert sich das Bild: von Ortona bis Vasto und San Salvo ist die Küste wildwüchsig, hoch und abschüssig und ihre Strände sind von einem dichten mediterranen Buschwald umgeben.

Die parallel zur Küste verlaufenden Gebirgsketten bestimmen den Lauf der Flüsse, die fast alle in das adriatische Meer münden, nur der Liri und der Volturno münden in das tyrrhenische Meer. Die wichtigsten Flüsse sind der Aterno-Pescara, Sangro, Tronto und Vomano. Der grösste natürliche See ist der See von Scanno, der in 922 m Höhe im Hochtal des Sagittario des Nationalparks der Abruzzen gelegen ist. Die anderen Seen der Region sind bescheideneren Ausmasses und entstanden durch Karsterscheinungen oder Gletscher; die wichtigsten künstlichen Seen sind die Stauseen von Campotosto, Barrea und Bomba entlang des Flusses Sangro und der Stausee des Chiarino an der Mündung in den Vomano. In den Abruzzen herrscht Meeresklima und Kontinentalklima. Die jährliche Durchschnittstemperatur schwankt zwischen 12-16°C am Meer, wobei die Temperaturschwankungen normalerweise gross sind. Der kälteste Monat ist Januar mit Durchnittstemperaturen an der Küste von ca. 8°C, während sie im Landesinneren unter Null liegen. Im Sommer sind die Durchschnittstemperaturen der beiden Zonen ähnlich hoch: 24°C an der Küste und 20°C im Binnenland, was für den Fremdenverkehr der gesamten Region günstig ist.

Wetterverhältnisse.
Jahresdurchschnittstemperatur: 14,3 °C
Temperatur im Januar: 7,5 °C
Temperatur im Juli: 22,1 °C
Durchschnittlicher Jahresniederschlag: 540 mm
Regentage: 63
Mittlere relative Feuchtigkeit: 74%

Geographie die Abruzzen

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