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Die Region Emilia-Romagna ist eine Ebene zwischen dem Flusslauf des Po und dem toskanisch-emilianischen Apennin, der auf das Adriatische Meer von den Comacchio-Tälern bis zu der berühmten Riviera der Romagna blickt, einem der bedeutendsten Reiseziele des Badetourismus Europas. Die Verwaltung umfasst 9 Provinzen: Bologna (Hauptstadt der Region), Parma, Modena, Ferrara, Ravenna, Reggio Emilia, Piacenza, Forlì-Cesena und Rimini. Die Landschaft weist drei verschiedene Merkmale auf: das bewaldete und wenig bewohnte Apenninengebirge, die flache und sandige Adriaküste und die weite, fruchtbare Ebene. Die Region erstreckt sich entlang des Apennins. Die höchsten Berge liegen in der Provinz Reggio; es handelt sich hierbei um den Monte Cimone (2165 m), Monte Cusna (2121 m), Alpe di Succiso (2017 m) und den Monte Giovo (1991 m). Schroffe Landschaften und durch Regenwasser zersetzte Felsen wechseln mit dichten Buchen-, Fichten-, Kastanien- und Tannenwäldern ab. Zahlreiche Gebirgspässe verbinden die Region Emilia-Romagna mit den angrenzenden Regionen. Der Cisa-Pass führt mach Ligurien, die Pässe Cerreto, Abetone, Futa und Mandrioli führen in die Toskana. Der 122 km lange, flache und sandige Küstenstreifen erstreckt sich zwischen den Provinzen von Ferrara und Rimini. An den Flussmündungen befinden sich die Kanalhäfen Cattolica, Riccione, Rimini, Bellaria und Cesenatico, im Gebiet von Forlì; die Häfen Ravanna und Cervia im Gebiet von Ravenna; der Hafen Porto Garibaldi im Gebiet von Ferrara. Entlang der Küste von Norden nach Süden stösst man auf die grosse Lagune der Valli (Täler) di Comacchio im Gebiet von Ravenna, die eine Fläche von ca. 407 qkm einnimmt. Weiter südlich säumen jahrhundertealte Pinienwälder die weiten Strände und zwischen Milano Marittima und Cattolica reihen sich die berühmtesten Badeorte der Küste der Romagna an. Die Hügellandschaft ist abwechslungsreich und anziehend: auf fruchtbare Getreidefelder, Obstgärten und Weinberge folgt Gelände ohne Vegetation; das sanfte Hügelland wird stellenweise von vereinzelten kalkigen Tafellandschaften unterbrochen, von denen die bekannteste und malerischste die Pietra di Bismantova im Gebiet von Reggio Emilia ist. Südlich des Flusses dehnt sich die Poebene aus, auf der sich fruchtbare Felder erstrecken.

Der Grossteil der Apennintäler wird von Flüssen mit Sturzbacheigenschaften durchströmt. Wasserreich im oberen Flussteil, fast ausgetrocknet mit steinigem Flussbett im niedrigen Teil. Viele von ihnen weisen Sperrungen auf, mit kleinen Stauseen für Kraftwerke. Die direkten Nebenflüsse des Po sind: Tidone, Trebbia, Nure, Arda, Taro, Enza, Secchia und Panaro. In die Adria münden die Flüsse: Reno, Lamone, Montone, Savio, Rubicone und Marecchia. Die Apenninlandschaft wird zwischen 1000 und 1800 m Höhe von Wasserspiegeln angereichert, z.B. dem Lago Verde im Gebiet von Reggio, der Scaffaiolo-See im Gebiet von Modena, die Staubecken Suviana und Brasimone im Apennin von Bologna. Die Emilia-Romagna hat das typische Klima der Poebene, mit kalten, regen- und nebelreichen Wintern und sehr warmen Sommern. An der Pomündung, zum Adriatischen Meer hin, wo sich der Fluss auf ein Delta verteilt, begünstigt das sumpfige Land die Nebelbildung. Die Küste der Romagna mit ihren schönen Stränden erfreut sich im Sommer eines herrlichen Wetters, das Millionen von sonnenhungrigen Badeurlaubern verführt.

Jahresdurchschnittstemperatur: 15,8 °C
Temperatur im Januar: 7,5 °C
Temperatur im Juli: 24,5 °C
Durchschnittlicher Jahresniederschlag: 1.118 mm
Regentage (Jahresdurchschnitt): 93
Mittlere relative Feuchtigkeit: 68%

Geographie der Emilia Romagna

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