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Die Landschaft dieser Region, die längste Italiens, ist äusserst abwechslungsreich und übersäät von kleinen, weissen Ortschaften ländlichen Ursprungs. Apulien stellt den östlichsten Teil des italienischen Territoriums dar und besitzt über 800 km Küste. Der Grossteil der Region besteht aus Hügel- und Flachland. Von Norden nach Süden wechseln sich unterschiedliche Landschaftsformen ab: Der Gargano mit seiner reichen Vegetation stellt den höchsten und bergigsten Teil Apuliens dar. Es handelt sich dabei um ein schroffes Vorgebirge welches auf einer Seite zum Meer hin abfällt und herrliche Steilküsten mit kleinen Sandbuchten aufweist, während es auf der anderen Seite sanft zu den Küstenseen ausläuft. Die Küste des Gargano gehört zu den schönsten Küstenlandschaften Italiens; kontrastreich hebt sich das kristallklare, farbenprächtige Meer gegen die hellen Klippen ab und bietet immer neue, atemberaubende Ausblicke. Der "Tavoliere" ist eine breite Ebene, die grösste in ganz Mittel-und Süditalien; sie ist grösstenteils mit Getreide bebaut. Das zentrale Gebiet Apuliens stellt die trockene Hochebene der Murge dar, während das äusserste südliche Gebiet aus der hügeligen Erde des Salento besteht. Bereits Friedrich II. liebte diesen sonnendurchfluteten Landstrich Italiens ganz besonders; daher entstanden hier unter seiner Regie zahlreiche Wachtürme und Jagdschlösser. Das bekannteste ist der gut erhaltene Oktagonalbau Castel del Monte. Dieses mächtige Bauwerk illustriert eindrucksvoll die historische Bedeutung, die Apulien bereits unter den Normannen hatte. Zudem zählen viele der apulischen romanischen Kathedralen, wie beispielsweise in Otranto, Trani, Molfetta oder Bitonto zu den wichtigsten sakralen Monumenten der Region. Aber nicht nur die Normannen hinterliessen in Apulien eindrucksvolle Spuren. Von der Antike bis zum Barock gibt es hier viel Sehenswertes zu entdecken: Vor allem Lecce ist ein wahres Schmuckstück des Barocks. Der gelblich schimmernde, weiche Sandstein eignete sich ganz besonders zur Gestaltung der hinreissenden und phantasievollen Formensprache des lecceser Barocks, der das Erscheinungsbild der ganzen Provinz nachhaltig prägte. Ein weiteres architektonisches Wahrzeichen der Region sind die Trulli; diese eigentümlichen Rundbauten befinden sich hauptsächlich in der ländlichen Gegend zwischen Ostuni und Martina Franca. Der Boden Apuliens ist äusserst durchlässig, so dass sowohl das Regenwasser als auch das Wasser der Flüsse durchsickert. Auf diese Weise bilden sich bizzarre unterirdische Grotten (Castellana-Grotten) sowie Wasserläufe, die unter der Erde fliessen. Das Klima ist charakterisiert von milden Wintern und warmen, trockenen Sommern.

Apulien

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